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Funktionsdiagnostik
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Funktionsdiagnostik

Erkrankungen der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke können viele Ursachen haben.

Durch Fehlfunktionen des Kiefergelenkes, u.a. ausgelöst durch muskuläre, nervale, knöcherne und dentale Dysharmonien, kann es zu Schmerzen und Funktionsstörungen wie Behinderung der Mundöffnung oder des Mundschlusses, Kiefergelenksgeräuschen, Rötungen und Schwellungen der Weichgewebe über den Kiefergelenken kommen.

Nach einer ausführlichen kaufunktionellen und radiologischen Diagnostik wird der spezialisierte Zahnarzt eine Diagnose stellen und Therapiemaßnahmen einleiten. Diese besteht in den meisten Fällen zunächst aus einer Schienentherapie, die Ihrer Situation individuell angepasst wird und zu einer Entlastung des Kausystems führt. Die Kosten der Schienenbehandlung übernimmt Ihre Krankenkasse (mit Ausnahme von vorbereiteten Maßnahmen). Hierbei ergänzend können unterstützende Therapien mittels Krankengymnastik, Wärme (z.B. durch wassergefiltertes Infrarotlicht), Medikamente oder eine psychosomatische Therapie notwendig sein. Auch Kieferorthopädische Behandlungen und zahnärztliche Maßnahmen zur Verbesserung der Okklusion können hilfreich sein. Wenn konservative Maßnahmen nicht den gewünschten Behandlungserfolg gebracht haben, können zusätzlich adjuvante operative Therapien angewandt werden.

Seit Januar 1997 bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen die Funktionsanalyse nicht mehr. Die Kosten müssen daher von den Patienten selber übernommen werden.